All-in-One-PC: die Fragen vor dem Kauf 2026
Erweiterbarkeit, Displaygröße, Anschlüsse: die wirklichen Fragen hinter dem Kauf eines All-in-One-PCs.

All-in-One-PC: die Fragen vor dem Kauf 2026
Ein All-in-One-PC vereinfacht die Einrichtung durch die Integration des Computers in den Bildschirm — doch diese Wahl hat konkrete Folgen, die man besser vorher bedenkt. Hier sind die Fragen, die wirklich zählen.
Kann ich die Konfiguration später erweitern? In der Regel nein, oder nur sehr wenig. Anders als bei einem Tower ist der Austausch von Prozessor oder Grafikkarte bei einem All-in-One fast nie möglich. Die heute gekaufte Konfiguration muss daher für die nächsten fünf Jahre reichen — nicht nur für die unmittelbare Nutzung.
Welche Bildschirmgröße passt wirklich zu mir? Das hängt weniger vom abstrakten visuellen Komfort ab als vom physisch verfügbaren Platz auf dem Schreibtisch und dem üblichen Sichtabstand. Ein 24-Zoll-Display eignet sich für begrenzten Platz; ein 27-Zoll-Display bringt mehr Komfort für längere Büroarbeit oder Fotobearbeitung.
Brauche ich wirklich viel Leistung? Alltägliche Büronutzung — Surfen, Textverarbeitung, Videoanrufe — erfordert nicht dieselbe Konfiguration wie leichte kreative Nutzung wie Fotobearbeitung. Die Nutzung vor dem Kauf präzise zu definieren, vermeidet, für nie genutzte Leistung zu zahlen.
Reichen 16 GB RAM und 512 GB bis 1 TB SSD? Für die überwiegende Mehrheit der aktuellen Einsatzzwecke ja — es ist sogar ein guter Ausgangspunkt, der vermeidet, bereits in den ersten Monaten den Speicherplatz im Alltag verwalten zu müssen.
Werden die verfügbaren Anschlüsse ausreichen? Das ist oft der unterschätzte Punkt: Das kompakte Format eines All-in-One reduziert im Vergleich zu einem Tower in der Regel die Anzahl der Anschlüsse. Zu prüfen, ob die im Alltag tatsächlich genutzten USB-, HDMI- oder Kartenleser-Anschlüsse vorhanden sind, vermeidet eine unangenehme Überraschung nach dem Kauf.